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DAS JAZZFESTIVAL

 

 

 

 

 

 

 

 

DAS 28. JAZZFESTIVAL 2012 - AKTUELLE NEWS

 

03.01.2012
Die Vorbereitungen und Planungen für das 28. Jazzfestival 2012 laufen

 

 


DAS 27. JAZZFESTIVAL 2011 - AKTUELLE NEWS

27. Würzburger Jazzfestival im Bayerischen Rundfunk:
"Jazztime" BR Klassik 23.05 - 24.00 Uhr

Mittwoch 14. Dezember 2011: Mamsell Zazou, Peter Fulda „Ghost"

"Live-Mitschnitte"- Aufnahmen vom 27. Jazzfestival der Jazzinitiative Würzburg am 29./30.10. 2011
Moderation: Beate Sampson

Auch als Livestream unter: www.br-online.de/br-klassik


Vormerken! Anhören!


MainPost 01.11.2011
Unterschiedliche Typen von Geistern

Erfolgreiches Jazzfestival in Würzburg – Ausdrucksstarke Musik

Mit der ganz und gar ungewöhnlichen Instrumentierung aus zwei Kontrabässen eröffnete das Würzburger Duo Irmi Haager und Christian Kraus das Sonntags-Programm des 27. Jazzfestivals der Jazz-Initiative Würzburg. Ihr dritter Preis beim diesjährigen Confusion-Wettbewerb an der Würzburger Hochschule für Musik führte die beiden und ihre bayerisch grundierten Improvisationen direkt auf den Programmplatz, der lange Jahre dem Würzburg Jazz Orchester (WJO) vorbehalten war, das sich in diesem Frühjahr aufgelöst hat.
Dezent und zugleich ausdrucksstark präsentierten Haager/Kraus ihre eigenwillige, geradezu minimalistische Variante von Jazz: Belohnt wird der Zuhörer mit traumhaft schönen Melodien, mit kristallklarem Gesang und feinstens ausgetüftelten Elektronik-Klängen.

Nicht minder ungewöhnlich und ästhetisch überraschend die Performance der ebenfalls an der hiesigen Musikhochschule preisgekrönten Formation „Mamsell Zazou“. Das Quartett aus Philipp Staffa (Gitarre), Martin Knorz (Fender Rhodes, Moog), Fabian Hönes (Schlagzeug) und der charismatischen Frontfrau Christine Börsch-Supan begeistert mit der nonchalanten Selbstverständlichkeit, mit der sie ihr scheinbar aus allen Zeiten gefallenes poetisches Konzept auf die Bühne zaubern. Entscheidend geprägt ist es vom Expressionismus der späten 1910er und frühen 1920er Jahre. Inhaltlich verhandelt es verschiedene Ausprägungen des Begriffes „Heimat“. Höchst erstaunlich wie die jugendliche „Mamsell Zazou“ – alle vier Beteiligten sind deutlich unter Dreißig - aus all diesen Elementen eine eigene Handschrift entwickelt, die Kreativität und Stilwillen perfekt verbindet.

Eine weibliche Jazz-Stimme mit magischer Intensität und Wirkung, nämlich die von Peggy Herzog, stand auch im Zentrum des neuen Zyklus „Ghost“, mit dem der Pianist und Komponist Peter Fulda am Vorabend von Halloween zur musikalischen Geisterstunde lud. Florian Trübsbach (Saxophon), Dirk Mündelein (Gitarre), Robert Landfermann (Bass) und Daniel Prätzlich (Schlagzeug) vervollständigen das Sextett.
Sie erwecken unterschiedlichste Typen von Geistern mit ihren typischen Klangfarben zum Leben: u. a. den Fluss-Geist, den Trost-Geist, den dezenten Geist oder den Geist auf dem Dachboden, der „immer nur spielen will“. Ein begeisterndes geisterhaftes Panoptikum, dass allen sechs Individualisten reichlich Freiraum für die jeweils eigenen musikalischen Dämonen ließ.

Den sanften Rausschmeißer gab dann das Quartett um den Gitarristen und Absolventen der Würzburger Hochschule Markus Hollinger. Was in der konventionell anmutenden Besetzung Piano (Alexander Wiegand), Bass (Felix Himmel) und Schlagzeug (Fabian Hönes) sehr vertraut anmutet, offenbart in kürzester Zeit allerhand überraschungen. Denn Markus Hollinger sucht in seinen Eigenkompositionen die Jazz-Elemente in disparate Musik-Reviere wie Pop, Rock, Heavy Metal, Country, Drum'n'Bass und Free Music auszudehnen.
Das ergibt ein stilistisch höchst abwechslungsreiches, also kurzweiliges Repertoire auf einer entspannten, lyrischen Basis. Gerade recht, um im Geiste die zwei aufregenden Festival-Tage noch mal Revue passieren zu lassen: In seiner Rückbesinnung auf die historischen Wurzeln als Plattform für die Innovativsten der Region förderte das 27. Würzburger Jazz-Festival einem neugierigen und begeisterungsfähigen Publikum Aufregendes und bundesweit absolut Konkurrenzfähiges zu Tage.
Kein Wunder, dass ein strahlender und entspannter Jörg Meister als Festival-Chef am Ende höchst zufrieden von „einem rundum gelungenen Jazz-Wochenende“ in Würzburg sprach.

Ein Dank an Manfred Kunz von der MainPost


MainPost 30.10.2011
Finnische Folklore und heißer Tango

27. Würzburger Jazz-Festival: Viele Spielarten für die Musikfans

Das Felix-Fechenbach-Haus war bis auf die Notplätze gefüllt, als der Schirmherr Oberbürgermeister Georg Rosenthal die 27. Auflage des Würzburger Jazz-Festivals eröffnete. Er unterstrich in seinem Grußwort die stilistische Vielfalt und hohe Qualität der lokalen und regionalen Jazz-Szene, aus der immer wieder überregional bekannte Stars, wie zuletzt etwa Michael Wollny, entwachsen seien.
Gerade diesen regionalen Schwerpunkt hat die veranstaltende Jazz-Initiative in diesem Jahr wieder in den Vordergrund gerückt, ohne dabei die Verbindungen zur bundesweiten Jazz-Szene und der internationalen Jazz-Welt zu vernachlässigen.

Beispielhaft verdeutlichte das bereits der Festival-Opener, das „Hubert Winter Quartett“. Kitzingen, Bad Kissingen und München sind die Wohnorte der drei Musiker Bernhard Pichl (Klavier), Wolfgang Kriener (Bass) und Bastian Jütte (Schlagzeug) um den vielfach preisgekrönten Würzburger Ausnahmesaxophonisten Hubert Winter, der sein Können zuletzt mit einem Stipendium in den USA perfektionierte. Ihr Programm „Round about Piazzolla“ verbindet auf faszinierende Weise Tango und Jazz: Aus den Kompositionen Astor Piazzollas, des weltberühmten Erneuerers der Tango-Kultur, entwickelte das Quartett einen hinreißendes, sich geradezu in die Gehörgänge einschmeichelndes Repertoire, das die düster-melancholischen mit den poetischen Elementen versöhnt. Gelungener hätte der Einstieg ins Festival kaum sein können.

Der Würzburger Elektrobassist Georg Kolb und der Münchner Saxophonist Wolfgang Roth sind die führenden Köpfe des Projektes „Conference of the Birds“, das beim Hafensommer 2010 erstmals auf der Bühne stand. Und wie es sich für eine ordentliche Konferenz gehört, nehmen jeweils unterschiedliche Musiker an ihr teil, mit unüberhörbaren Auswirkungen auf die entstehenden Klangbilder. Das Septett, bei zwei Songs zusätzlich verstärkt durch die Sängerin Carola Thieme, ist auf dem besten Weg als „United Jazz- and Rockensemble Würzburg“ ein neuer musikalischer Botschafter der Stadt zu werden.
Wildes Grenzgängertum, überbordende Spielfreude und eine gehörige Portion Ironie sind die Markenzeichen der höchst flüggen Jung-Vögel, die der auch als launiger Moderator agierende Georg Kolb im Felix-Fechenbach-Haus versammelt hat: neben den Genannten sind es der eigenwillige wie virtuose Drumm-Frickler Gerwin Eisenhauer als skurriler Publikumsliebling, der Pianist und Keyboarder Werner Goldbach und die drei in Jazz-Formationen eher selten Instrumente Cello (Eugen Bazijan), Cymbal (Michael Leontchik) und Posaune (Michael Buttmann).

Dafür, dass es nicht zu wohlig wird, hatte die nachhaltig arbeitende Programmkommission der Jazz-Initiative zum Ausklang des Samstagabends den in Berlin lebenden, leicht exzentrischen Finnen Kalle Kalima verpflichtet. Er spielte einst in der Band „Baby Bonk“ des Ex-Würzburgers Martin Klingeberg, kam jetzt aber mit dem Leipziger Kontrabassisten Oliver Potratz und dem Nürnberger Schlagzeug-Maniac Oliver Steidle nach Würzburg. Im Trio „Klima Kalima“ heizten sie dem Publikum mächtig ein – mit einer brodelnden Mixtur aus finnischer Folklore, traurigem Blues, schrägem Rock-Jazz und live ertrommelten, fiebernden Technorhythmen, hinter deren nur scheinbarer Monotonie jederzeit der nächste Break herausbrechen kann. Es ist das überraschende, das Unvorhersehbare, das Anarchische, das „Klima Kalima“ auszeichnet: Material von Jimi Hendrix über Beatles bis zu finnischen Polkas verarbeiten sie zu einem wunderbar schrägen,gelegentlich auch rotzigen Programm, dessen intensivem Drive sich niemand entziehen konnte.

Ein Dank an Manfred Kunz von der MainPost


MainPost 23.10.2011
Konzert in Würzburg: Der Klangkosmos von Michael Wollny

Jazz-Pianist sprengte im Würzburger Kulturspeicher wieder mal die Standards

Jazz-Pianist ist die Bezeichnung, die gerne zur Beschreibung des in Schweinfurt geborenen, an der Würzburger Hochschule für Musik ausgebildeten und seit langem in Berlin lebenden Michael Wollny verwendet wird. Dabei sprengen seine Kompositionen und Improvisationen gewohnte Jazz-Standards, wie bei seinem Konzert im Würzburger Kulturspeicher wieder einmal zu hören war.
Gleichberechtigt bezieht Wollny Klassik und Romantik in seinen Klangkosmos mit ein, scheut auch Anklänge ins Pop-Universum nicht und schafft doch aus all diesen Elementen etwas völlig Unverwechselbares, dem man sich mit Worten allenfalls annähern kann. Selbstverständlich beherrscht er die gesamte Bandbreite des Tastenrepertoires, spielt perfekt und ohne Effekthascherei mit dem Klangspektrum und zaubert mit spielerischer Leichtigkeit eine 50-minütige Jazz-Symphonie in den Kulturspeicher. Famos, virtuos, genial – Adjektive, die Wollnys Spiel nur unzulänglich beschreiben.
Beeindruckend sind seine fließenden, einander diskursiv widersprechenden Harmonien, die sich plötzlich in bester Dialektik auf neue dissonante Höhen schwingen, in denen das Ausgangsmaterial langsam verdämmernd nachhallt. Es ist die Rhythmik zwischen serieller und gleichzeitig unmerklich sich verändernder Tonalität sowie fast exstatischen Ausbrüchen, die die Zuhörer in höchster Anspannung hält – man könnte ja das nächste Wunder überhören. Alles klingt klar, transparent – und ist doch voller Geheimnisse und wundersamer überraschungen.
Das Konzert war die Ouvertüre für das Würzburger Jazzfestival. Das geht am 29. und 30. Oktober über die Bühne des Felix-Fechenbach-Hauses. Vorverkauf: Tel. (09 31) 37 23 98.

Ein Dank an Manfred Kunz von der MainPost


21.10.2011
Michael Wollny Konzert-Rückblick

Einen fulminanten Start legte das Festival-Rahmenprogramm mit Michael Wollnys Piano-Solokonzert am Donnerstag, 20. Oktober, im Museum im Kulturspeicher hin. In einem glänzenden und innigen musikgeschichtlichen Erkundungszug erprobte er Klänge zwischen Johann Sebastian Bach, Michael Nyman und, selbstverständlich, Michael Wollny. Blue Notes swingten eher selten, stattdessen wuchs stets mit schönster, zwanglosester „Natürlichkeit“ ein Motiv aus dem andern hervor. Das voll besetzte Foyer – es musste nachbestuhlt werden – reagierte besonders beglückt, wenn der Jungstar der Jazzszene voll in die Tasten griff, gern auch im Stehen. Die Improvisationen behielten jeden Takt ihre Spannung, auch und gerade wenn ohne Takt gespielt. jfi

 


05.10.2011
Aktuelle Presseinfos zum Jazzfestival 2011 bereit zum Downloaden

Hier gehts zum Pressebereich

 


20.09.2011
Der Kartenvorverkauf hat begonnen!

Das Plakatmotiv des 27. Jazzfestivals der Jazzinitiative Würzburg gibt es jetzt auch auf Karton.
Die Eintrittskarten sind bei den Vorverkaufsstellen eingetroffen:

Falkenhaus, Oberer Markt Würzburg und
Buchhandlung Neuer Weg, Sanderstraße Würzburg.

Die Eintrittspreise am 29. und 30. Oktober: pro Abend jeweils 30 Euro, Studierende 25, Schüler 12 Euro. Mitglieder der Jazzinitiative haben freien Eintritt.

Besonders hinweisen möchten wir auf den Auftritt des Pianisten Michael Wollny am 20. Oktober, 19.30 Uhr, im Museum im Kulturspeicher.
Der reguläre Eintritt beträgt an der Abendkasse 14 Euro.
Mitglieder der Jazzinitiative Würzburg und des Freundeskreises Kulturspeicher zahlen für dieses Konzert 12, ermäßigt 7 Euro.

 


16.09.2011
Das Plakatmotiv zum Jazzfestival 2011

Auch in diesem Jahr, wie die 26 Jahre zuvor, bekommt das Jazzfestival der Jazzini Würzburg
sein individuelles Design von Markus Westendorf.

plakat2011

 


16.09.2011
Das Jazzfestival 2011 wirft seine Schatten voraus

Der aktuelle Programm-Flyer als PDF zum Downloaden mit Infos zu allen teilnehmenden Bands:

programm2011


15.06.2011
Erweiterung des Rahmenprogramms

Am Montag, 28. November 2011
Der Veranstaltungsort und Konzertbeginn werden noch bekannt gegeben.

Jim Snidero European Quartet

Jim Snidero - sax
Bernhard Pichl - p
Rudi Engel - b
Florian Kettler - dr


 

10.03.2011
Das Programm für das Jazzfestival 2011 steht

Die Entscheidung ist gefallen!

Wir freuen uns auf die Bands:
Hubert Winter Quartett
, Peter Fulda, Klima Kalima, Duo Kraus/Haager, Mamsell Zazou, Markus Hollinger Quartett und Conference of the Birds.

Innerhalb des Rahmenprogramms heißen wir Michael Wollny mit seinem Soloprojekt herzlich willkommen.